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Prag Travelogue

Salzburg / Cesky Krumlov / Prag – 2011 [6]

Mittwoch, 14.09.2011

Freigelegt unter dem Putz einer Mauer des Svaty Jan, das, wie gesagt, einmal Pfarrhaus war: zum Mitsingen.

This Year’s Destination: Vyšehrad. Pure Morning, ein Haus in der Vyšehradska:

Balkon in der Slavojova

Der Vyšehrad entstand als befestigte Burgstätte im 10. Jahrhundert, als zweite Prager Burg der Przesmysliden, auf einem Hügel, der sich südlich der Innenstadt steil über dem rechten Moldau-Ufer erhebt. Der Legende nach war dieser geheimnisvolle Ort Sitz der ersten tschechischen Herrscher; die sagenhafte Fürstin Libussa (Libuše) soll vom Vyšehrad aus in einer Vision die Gründung Prags prophezeit haben. Man weiß jedoch mittlerweile, daß die Hochburg auf dem Vyšehrad etwas jünger ist als die Burg auf dem Hradschin. Wir erobern den Vyšehrad durch das Taborer Tor und lernen, daß Libuše die jüngste der drei Töchter des Krok war, dem Mythos nach ein weiser Richter.

In der Chronica Boemorum des Cosmas von Prag vom Beginn des 12. Jahrhunderts fordert die in der Christianslegende (992-994) noch namenlose, nun Libuše genannte, visionär begabte Regentin und Przesmysliden-Ahnin nach ihrer Hochzeit mit Przemysl das Volk auf, die Stadt zu gründen. Weil sie so schön ist: die Legende vom Ursprung Prags.

Libuše, eine Frau von großer Schönheit und Weisheit, die prophetische Gaben besaß, regierte mit ihrem Gemahl, Prinz Przemysl, vom Hügel Vyšehrad aus. Eines Tages stand sie an einer Klippe, schaute auf die Moldau, zeigte auf einen bewaldeten Hügel auf der anderen Seite des Flusses und rief aus: „Ich sehe eine große Stadt, deren Ruhm bis zu den Sternen reichen wird.“ Sie gab Anweisung, dort eine Burg zu bauen, wo ein Mann gerade dabei war, die Schwelle (Tschechisch práh) zu einem Haus zu legen. „Und weil selbst die Edlen vor einer Schwelle niederknien müssen, soll die Stadt den Namen Praha (Prag) tragen.“

Um 1070 verlegte Vratislav II. seine Residenz von der Prager Burg auf den Vyšehrad und gründete dort das Kollegiatkapitel St. Peter und Paul, das sich bald zu einem bedeutenden Bildungszentrum entwickelte. Neben der Kirche und den Stiftsgebäuden entstanden am Ende des 11. Jahrhunderts auch der steinerne romanische Wohnbau Vratislavs, der „Palas“, die St. Laurentius-Basilika und die St. Martins-Rotunde. Als nach rund 70 Jahren die Przemyslidenherrscher auf die Prager Burg zurückkehrten, verfiel die Burg auf dem Vyšehrad zunehmend.
Unter Karl IV., römisch-deutscher König aus dem Geschlecht der Luxemburger, seit 1347 König von Böhmen, ab 1355 Kaiser, erlebte die Burg einen erneuten Aufschwung; die Burg war der letzte Sitz seiner Mutter, der Königin Elisabeth, eine Tochter des Königs Wenzel II. Przemysl; Karl betonte stets den Bezug auf den heiligen Wenzel und die Przemysliden.

In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtete man eine neue Befestigungsmauer mit Zinnen, Wehrgang, zwei neuen Toren und quaderförmigen, sieben Meter breiten Türmen, die einen Abstand von ca. 60 Metern zueinander hatten. Den Hauptzugang zum Vyšehrad bildete im Osten das „Spitze Tor“, den Zugang in die Stadt ermöglichte das Prager Tor (später Jerusalemer Tor). Innerhalb des Mauerrings ließ Karl einen neuen Königspalast errichten, St. Peter und Paul wurde zu einer dreischiffigen Kirche mit Seitenkapellen umgebaut. Karl IV. bestimmte den Vyšehrad zum Ausgangspunkt des Krönungszuges der böhmischen Könige, den Karl selbst als erster am 1.9.1347 unternahm.

Nach dem Tod des Kaisers am 29. November 1378 wurde sein Körper elf Tage lang im Auditorium der Prager Burg aufgebahrt. Vier Tage dauerten die anschließenden Begräbnis-Feierlichkeiten, bei denen Karls Leichnam unter Begleitung von 7.000 Teilnehmern von der Burg durch die Prager Alt- und Neustadt und dann über die Karlsbrücke auf den Vyšehrad überführt wurde. Dort wurde er eine Nacht lang in der St. Peter und Paul-Kirche aufgebahrt. Zwei weitere Tage wurden die sterblichen Überreste dem Publikum im Konvent des Hl. Jakob und in der Johanniter-Kirche der Jungfrau Maria zugänglich gemacht. Die abschließende Bestattungszeremonie im Veitsdom unter Anwesenheit des gesamten Hofes wurde vom Prager Erzbischof zelebriert.

Nach Karls Tod war der Vyšehrad vor allem eine Priesterstadt, über 100 Geistliche betreuten die Sakralräume. 1420 eroberten die Hussiten die Burg und zerstörten nahezu alle Bauten. Im 15. Jahrhundert entstand die „Freistadt auf dem Berge Vyšehrad“, die vor allem von Handwerkern bewohnt war. Mit der Gegenreformation fiel das Gelände 1620 an das Kapitel zurück. 1648 wurde die militärtechnisch veraltete Burganlage bei einem Angriff der Schweden schwer beschädigt.

Von 1654 bis 1680 wurde die Anlage zu einer Burgfestung ausgebaut; für die gewaltigen Schanzen aus Backsteinmauerwerk und die schweren Eckbasteien, die nach Heiligen benannt sind, wurde die Bevölkerung vertrieben, die alten Gebäude abgerissen.
1866 wurde Prag als Festung aufgehoben und zur offenen Stadt erklärt, der Abriß von Befestigungsanlagen wurde bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts fortgesetzt, die Festung Vyšehrad wurde 1911 von der Militärverwaltung der Stadt übergeben.

Das Leopoldstor, 1678 erbaut.

Am Leopoldstor bleiben am Ende von Milos Formans „Amadeus“ die Begleiter stehen, während die Kutsche mit Wolferls Leiche durch den strömenden Regen dem Armengrab entgegenfährt. Hinter F. Murray Abraham (Salieri) ist hier ein Teil der Befestigungsanlagen von Vyšehrad zu sehen.

Die romanische St. Martins-Rotunde ist als einziges Baudenkmal des Vyšehrad in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten. Die Rotunde wurde wahrscheinlich noch im letzten Drittel des 11. Jahrhunderts unter Vratislav II. als Pfarrkirche der Vorburg erbaut und ist die älteste Rotunde Prags. Nach Errichtung der Barockfestung diente die Rotunde als Pulvermagazin.

Türbeschlag am neogotischen Portal der Rotunde, im späten 19. Jahrhundert entstanden, als der Eingang auf der Westseite zugemauert wurde.

Das Marterl. Eine Pestsäule aus Sandstein, vor 1685 errichtet; das Mosaik entstand vermutlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Dann wird es klaustrophobisch.

Im Chotek-Tor (Ziegeltor) befindet sich der Zugang zu den Kasematten – ein System von Gängen im Festungswall, das militärtechnisch zum Sammeln der Truppen und ihrer unbemerkten Verlegung diente. Einer der Gänge der Vysehrad-Kasematten mündet in den Gorlice, einen unterirdischen Saal, der als Sammelplatz für die Soldaten sowie als Lebensmittel- und Munitionslager dienen sollte. Die Gänge sind mindestens 2 m hoch und 1,5 m breit – gefühlt eher schmaler.

Während der Kämpfe des Dreißigjährigen Krieges intensivierte sich das Interesse an der Prager Fortifikation, zumal in Zeiten der direkten Bedrohung Prags (1632, 1639, 1648). Nach Kriegsende machte Graf Montecucoli 1648 den Vorschlag zur Befestigung Prags, den technischen Generalplan legte 1650 Graf de Conti vor, der auch die Arbeiten seit der Entscheidung Kaiser Ferdinands III. für den Baubeginn 1654 leitete. Bis zum Jahre 1680 erhielt die äußere Befestigung der Burg Vyšehrad ungefähr ihr heutiges Aussehen, der Bau der gesamten barocken Prager Festung wurde um 1720 beendet.

Die Verteidigung blieb unzureichend; im Österreichischen Erbfolgekrieg wurde Prag am 26. November 1741 von Karl Albrecht von Bayern, dem späteren Kaiser Karl VII., sowie verbündeten Truppen aus Frankreich und Sachsen eingenommen. Der französische General de Berdiquier gab 1742 seinen Soldaten den Befehl, die Aufschüttungen der Zitadelle Vyšehrad herzurichten, einen Ravelin (Basteivorsprung) zur Neustadt hin zu errichten und die Kasematten auszubauen.

1744, Böhmen und Mähren wurden inzwischen von den Österreichern behauptet, griff Friedrich II. von Preußen in Böhmen an, im September wurde Prag belagert und eingenommen. Die Kasematten und der gesamte Vyšehrad entgingen der völligen Zerstörung im November 1744: die Preußen brachten damals vor ihrem Rückzug 133 Fässer mit Schießpulver in die Kasematten, die der letzte Soldat mit Zündschnüren in die Luft jagen sollte; drei mutigen Männern gelang es, die Zündschnüre rechtzeitig zu beseitigen.

Tatsächlich befindet man sich in den Kasematten also gar nicht „unterirdisch“, sondern schleicht durch den Festungswall, mit einem Gefühl wie in Moria freilich, und irgendwann erreicht man den monumentalen Gorlice, einen 13 Meter hohen Saal, Bestandteil der XXXIII. Bastion der Barockwälle. Der Gorlice diente später als Luftschutzraum, auch als Kartoffel- und Gemüselager für Prag. Seit 1992 befinden sich unter dem Tonnengewölbe des Gorlice sechs der originalen Barockstatuen von der Karlsbrücke.

Mit „Ach, die gute Luft hier!“ setzt die Phase ein, in der man die Kasematten gar nicht mehr verlassen möchte.

Schon fängt man an, Giallo-Plakate zu entwerfen.

Wenzelsdenkmal ohne Wenzel

Right after this bricht jeder Widerstand gegen Smetanas „Moldau“ endgültig zusammen, als das Glockenspiel von St. Peter und Paul die ewige Melodie läutet, und ich verstehe, man liebt das oder ist hier falsch. Auf dem weitläufigen, ruhigen, geschichtsträchtigen Areal des Burgwalls trifft einen diese Melodie direkt ins slawische Herz.

St. Peter und Paul wurde in den 1070er Jahren unter Vratislav II. errichtet. Die Kirche diente vier Herzögen der Przemysliden als Grabkirche; Vratislav II. – er starb durch einen Sturz vom Pferd – wurde 1092 hier bestattet, bei dem romanischen Steinsarkophag aus der Zeit um 1100, der „Tumba des heiligen Longinus“, handelt es sich vermutlich ebenfalls um die Grablege eines Przemyslidenherzogs. Die Kirche wurde mehrfach vergrößert und nach einem Brand frühgotisch erneuert; Reste der romanischen Basilika haben sich im Südwesten der heutigen Kirche erhalten. Die Fassade mit den beiden 58 m hohen Türmen stammt aus den Jahren 1902-1903. In St. Peter und Paul gibt es ein gotisches Tafelbild der Jungfrau Maria aus der Zeit um 1360, die „Vysehrader Madonna“ oder „Regenmadonna“: mit ihr wurde in Dürrezeiten bei Prozessionen um Regen gebetet.

Im Portalbogen führen Teufel, Dämonen und Höllenhunde die armen Sünder zum Jüngsten Gericht; besonders lustvoll werden die entblößten Damen herangeschleppt. Eine der Figuren erinnert seltsam an das „Come To Daddy“-Video von Aphex Twin.

In der Kirche bewundern wir Funerary Equipment of Noble Person from the crypt of Przemyslids in the Basilica und die Art Nouveau-Wandgemälde im Mucha-Stil von Frantisek und Maria Urban, 1902/03.
Dann wandern wir über den Friedhof, freundliche Menschen fragen, ob wir Smetana und Dvorak suchen. Der Friedhof von Vyšehrad, seit 1869 auf dem Gelände der Burg, ist letzte Ruhestätte vieler bedeutender Tschechen. Das Slavin-Monument dient als Mausoleum, letzte Ruhestätte u.a. von Alfons Mucha und Rafael Kubelik.

„Whenever possible, I like to return to the Golden City for composition and to walk in the hallowed footsteps of Beethoven, Mozart, Martinu, Dvorak and Janacek – all of whom composed some of their greatest works in Prague. I never liked to work from home (or hotel) whenever possible, unless there is no other option. In fact, I always try to locate a room or flat in or very near certain sacred areas. This particular session was in a flat kindly lent to me by Veronika Brtova for the duration of the proposed composition in the old seat of the first kings of Prague – Vyšehrad – a highly charged geodetic point where Dvorak’s grandiose tomb can be seen (characterised by a Templar cross denoting the composer’s affiliations to Templar Freemasonry). It also has other secret temples, to which I have personal access.“

Jaz Coleman von Killing Joke, in: Letters from Cythera, p. 416

Das Bad der Libuše, Ruine eines Wachgebäudes aus dem 14. Jahrhundert. Der Legende nach hat Libuše von hier aus abgelegte Liebhaber im Fluß versenkt. Tatsächlich wurden hier Waren, die mit Schiffen ankamen, nach oben befördert.

Ein Soft-Eis beim mittelalterlichen Brunnen, Zeit für noch eine Legende.

Die Geschichte von Horymír und Šemík

„Als die tschechischen Lande von Prinz Krzesomysl regiert wurden, lebte in der Stadt Neumetely ein Bauer namens Horymír. Er hatte ein weißes Pferd von außerordentlicher Intelligenz mit dem Namen Šemík. Auf Grund der Besessenheit des Prinzen, unterirdische Schätze aufzuspüren, wurden die Menschen ermutigt, ihre Landwirtschaft ruhen zu lassen um in den Minen zu arbeiten. Horymír war unzufrieden mit Krzesomysl und dessen Herrschaft und warnte, dass die Vernachlässigung der Landwirtschaft zu einer Hungersnot führen würde. Sein Protest stieß bei den Bergarbeitern auf taube Ohren, und so steckten sie eines Tages sein Anwesen in Brand. Daraufhin brannten Horymír und seine Anhänger das Dorf der Bergarbeiter nieder. Horymír wurde angeklagt und zum Tode verurteilt. Als man ihn nach seinem letzten Wunsch befragte, bat er um einen letzten Ritt auf dem Schlosshof auf seinem geliebten Pferd Šemík. Sein Wunsch wurde ihm gewährt. Als Horymír auf sein weißes Pferd stieg, flüsterte er etwas in dessen Ohr. Šemík rannte zu den Wällen, sprang über sie und glitt die Klippen hinab. Als die Schaulustigen zu den Wällen kamen waren sie erstaunt, Horymír und Šemík auf der anderen Seite des Moldau in Richtung Neumetely galoppieren zu sehen.

Der wundersame Sprung hatte Šemík erschöpft. Das sterbende Pferd sprach mit einer menschlichen Stimme zu Horymír und bat ihn, ihm ein Grab zu errichten. Horymír tat, was sein Pferd wünschte. Das Grab ist seitdem verschwunden, aber man sagt, dass Šemík in dem Felsen von Vyšehrad schläft, bereit, herauszukommen, wann immer sein Hilfe von Neuem benötigt würde.“

(myczechrepublic.com)

Eingang zur St. Lorenz Basilika, inside: Fundamente des romanischen und vorromanischen Kirchenbaus, der ursprünglichen Pfarrkirche der Burg.

Das Spitze Tor (Špicka) bildete einst den Hauptzugang zum Vyšehrad. Heute sieht man noch Mauerreste des von 1348 bis 1350 errichteten Haupttores und ein 140 m langes Teilstück der gotischen Burgmauer. Im Špicka befindet sich ein Informationszentrum, und man kann u.a. Kopien keltischen Schmucks erwerben. Mit einem Bronzekreuz, das bei der archäologischen Untersuchung auf den Wällen bei Mikulcice gefunden wurde, dem rätselhaften Zentrum des Großmährischen Reiches im 9. Jahrhundert, verlassen wir Vyšehrad.

Und noch:

Altneu-Synagoge. Golem oben links.

Altstädter Ring, Teynkirche

Altstädter Ring

Das Sixthaus, Zeltnergasse (Celetná) 2, das fünfte Haus der Familie Kafka, in dem sie von August 1888 bis Mai 1889 wohnte.

Das Ständetheater. Uraufführung von Mozarts „Don Giovanni“ hier am 29.10.1787: „Meine Prager verstehen mich!“ Milos Forman drehte viele der „Amadeus“-Szenen tatsächlich im Ständetheater.

Masarykovo nábrz.

Donnerstag, 15.09.2011

In diesem Haus, Vysehradska 45, einen Katzensprung vom Svaty Jan entfernt, wohnte Božena Nemcová, die Autorin von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Wenn wir die Gedenktafel richtig verstehen, vollendete sie hier „Babicka“.

Kafka an Kafkas Geburtshaus

Der 65 m hohe Pulverturm, in dem bis zum Ende des 17. Jahrhunderts Schwarzpulver gelagert wurde

Die Kirche Maria Schnee. Den Grundstein der Kirche, mit deren Bau 1347 begonnen wurde, legte Kaiser Karl IV. selbst, die Hussitenkriege unterbrachen den Bau einer Basilika, deren Länge sogar den Veitsdom übertreffen sollte. Anfang des 15. Jahrhunderts war die Kirche ein Zentrum des radikalen Flügels der Hussitenbewegung. Im 16. Jahrhundert verödete die Kirche, das ursprüngliche Gewölbe stürzte ein. Anfang des 17. Jahrhunderts übernahmen die Franziskaner die Kirche, ließen ein Netzgewölbe im Renaissancestil ausführen, der frühbarocke Hochalter ist der höchste Altar in Prag.

Bei seinem zweiten Aufenthalt in Prag, den noch unvollendeten „Don Giovanni“ im Gepäck, wohnte Mozart in diesem Haus am Kohlenmarkt, nicht weit vom Ständetheater entfernt, da hatte das Wolferl nicht weit zu trippeln.

St. Martin in der Mauer. 1419 reichten Hussiten in dieser Kirche erstmals den Abendmahlskelch auch den Laien („Freiheit für den Kelch“). Die Forderung nach dem Laienkelch wurde kurz nach dem Tod von Jan Hus zu einem Symbol der hussitischen Bewegung.

In einer Gasse bei St. Martin

Eine Kirchentür

Altstädter Ring

Kirche St. Heinrich und Kunigunde (Kostel sv. Jindricha a Kunhuty)

Jerusalem-Synagoge

Und auf der Parizska wandelten wir so über den Bürgersteig, zwei Japanerinnen machten große Augen, als sie uns sahen, wir drehten uns um, sie drehten sich um, und sie lachten und machten diese Bewegung mit erhobenem Arm, Daumen und Zeigefinger aneinander, einen imaginären Faden haltend, und riefen: „Bat, bat!“


Sie hatten uns in Cesky Krumlov mit Freddie gesehen.

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