Letzte Nacht zwischen 2046 und 2968

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Vorweihnacht

3 Kommentare zu „Letzte Nacht zwischen 2046 und 2968“

  1. Avatar von zartgewebt

    Du meine Güte! Zizek hat mich sofort vereinnahmt! Schon alleine sein Gehabe, seine Fahrig- , Schludrigkeit, seine flüssige ;-) Aussprache, sein Spleen mit der Bücherkammer, die Zerstreutheit, die er an den Tag legt und doch alles wunderbar auf den Punkt bringt, wo ich mir denke, JA, genau, SO IST ES! Ungemein liebenswert dieses göttliche Wesen und zudem mit einem großen Verstand ausgestattet.
    „Ich hasse es, ich hasse es wirklich! …Ich fordere sie auf zu diskutieren und hoffe, dass es niemand tut.“ ;-)))

    1. Avatar von Christian Erdmann

      Niemand kann so zerstreut auf den Punkt kommen wie er! :) Und weil er so zerstreut ist, gleich auf mehrere Punkte zugleich. Wie schön, daß er Dich so vereinnahmt hat. Habe ganz oft Žižeks „Etcetera“ im Kopf. :) Sehr schön auch, wie er uns mit Lacan daran erinnert: irre ist nicht nur der Bettler, der glaubt, er sei König, sondern auch der König, der glaubt, er sei König. :)

      Dann empfehle ich Dir auch unbedingt Žižeks „Pervert’s Guide to Cinema“ (ist auf YT). Nach 8 Minuten fährt er wie Tippi Hedren/Melanie Daniels in „Die Vögel“ im Motorboot:

      „My Gott, I’m thinking like Melanie. You know what I’m thinking, now? I want to fack Mitch! Oh shorry shorry shorry … I got dish … shpontaneoush confushion of dirrecshins.“

      Und ganz elementar finde ich tatsächlich Žižeks Beschreibung des „Phantasmatic Support“:

      Žižek / Kafka – Phantasmatic Support

      1. Avatar von zartgewebt

        Jaaaa, du, herzlichen Dank, da werde ich freudig diesem auf mich eher unfreiwillig komisch und doch überaus erfrischend wirkenden Žižek mein Ohr leihen. Er tut viel kund, das mich positiv überrascht, und das auf ganz ungewöhnliche Art, die mich sofort anspricht (ich kann ihm auch verstandesmäßig folgen, was mir bei vielen Philosophen doch manchmal etwas schwer fällt.) ;-)

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