Kategorie: Musik

  • Vice Barons

    The Vice Barons kommen aus Belgien, dem wundersamen Land. Ihre zwischen Pulp-Garage und Stripclub pendelnde X-tatic-Sleaze-Diskographie beginnt Anfang der Neunziger in Brüssel, mit der Band befreundete Stripperinnen bereichern die Bühnenshow, der Keyboarder Vince Vincent heißt außerhalb von Les Vice Barons offensichtlich Vincent Verstraeten und schätzt das „Mirage“-Video von Ladytron. Männer von exquisitem Geschmack also. „PC-Szenepolizei…

  • Dritte Sinfonie von Gustav Mahler

    Und jetzt hatte Aljoscha in seinem Universum ein Schwarzes Loch entdeckt, das Ledas Existenz und Bedeutung verschluckte. Hatte er eine eigene Welt? Vielleicht là-bas. Tief unten. „Wir werden sehen“, dachte Aljoscha, griff nach seiner Jacke und machte sich auf in die Stadt. Der Rathausplatz rumorte wie ein antikes Amphitheater. Publikum brodelte erwartungsfroh der Abenddämmerung und…

  • Nick Cave & The Bad Seeds, Hamburg 10.11.2013

    Stage Setlist Actual Setlist We No Who U R Jubilee Street Do You Love Me? Tupelo Red Right Hand Mermaids From Her To Eternity West Country Girl God Is In The House Watching Alice Into My Arms Higgs Boson Blues The Mercy Seat Stagger Lee Push The Sky Away Encore: We Real Cool Papa Won’t…

  • Evan Dando

    Evan Dando ist zurück. I can’t for the love of Jehovah comprehend why you knock at my door

  • John Neumeier, Alfred Schnittke: Peer Gynt

    „To live is to war with trolls / In the vaults of the heart and the mind.“ – Henrik Ibsen In Bergmans Film Das siebente Siegel kehrt ein Kreuzritter in die Gefilde seiner nördlichen Heimat zurück, und dort, am Meeresstrand, erwartet ihn der Tod. Der Ritter, Antonius Block, fordert den Tod zu einer Schachpartie heraus,…

  • Anna Domino

    „The Hunter Gets Captured By The Game ging ihm im Kopf herum, die russische Weise vom Tölpel, der sieben Tölpel übertölpelt, in der Version von Anna Domino, der subtilen Chanteuse. Während er sich also dem Hauptgebäude näherte und voluminöse Wassertropfen von den Zweigen der schon blätterlosen Bäume auf sein Haar fielen, stand im Säulenportal des…

  • Blondie

    Christian Erdmann: Wie? Blondie war eine phantastische Band. „Blondie“ (1976), „Plastic Letters“ (1978), „Parallel Lines“ (1978) und „Eat To The Beat“ (1979) macht vier Killer-Alben am Stück, entstanden in einem Zeitraum von – heute undenkbar – drei Jahren. Ganz großartiges Songwriting, zeitlos, ultrapräziser Pop, jeder Song hat die epische Wahrheit eines 3-Minuten-Dramas. Debbie Harrys tough…

  • Slide mit Messer

    Aljoscha der Idiot / Christian Erdmann: Der Soundtrack zu Nicolas Roegs „Performance“ ist großartig. Ry Cooders „Powis Square“ ist halb Blind Willie Johnson-Hommage, halb Vorläufer zu seinem eigenen „Paris, Texas“-Soundtrack. Später spielt Cooder Dulcimer auf einem wunderbaren Stück namens „The Hashishin“ (Ihr wißt schon: der Alte vom Berge / nichts ist wahr, alles ist erlaubt),…

  • Alain Johannes – Spark

    Natasha Shneider Mark Lanegans „Blues Funeral“ ist im Studio von Alain Johannes entstanden, recorded, mixed and produced by Johannes, der zudem an nahezu allen Instrumenten zu hören ist, except Schlagzeug. Das spielt Jack Irons, ex-Pearl Jam, aber auch mit Alain Johannes und Natasha Shneider bei Eleven. Die Beiträge von Alain Johannes für die Queens of…

  • D’Arcy Wretzky. Smashing Pumpkins.

    Was für eine Band das war, vielleicht die beste Band der 90er. So legendär, so traurig. So groß und dabei immer noch so unterschätzt. Intelligent und hypnotisch. Sound der traumartigen Verzerrung. Diese vier Charaktere – Billy Corgan, James Iha, D’Arcy, Jimmy Chamberlin – leuchteten wie Sterne in einem Sternbild. Corgan hat mal gesagt, „You can’t…