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Robert Mitchum

Robert Mitchum in "Out Of The Past", 1947, Regie Jacques Tourneur.
Robert Mitchum in "Night of the Hunter", 1955, Regie Charles Laughton.
Jane Greer und Robert Mitchum in "Out Of The Past", 1947, Regie Jacques Tourneur.
Jane Greer in "Out Of The Past", 1947, Regie Jacques Tourneur.
Robert Mitchum in "Out Of The Past", 1947, Regie Jacques Tourneur.
Kirk Douglas und Jane Greer in "Out Of The Past", 1947, Regie Jacques Tourneur.
Robert Mitchum und Jane Greer in "Out Of The Past", 1947, Regie Jacques Tourneur.
Jane Greer in "Out Of The Past", 1947, Regie Jacques Tourneur.
Jane Greer und Robert Mitchum in "Out Of The Past", 1947, Regie Jacques Tourneur.
Robert Mitchum, Jane Greer in "Out Of The Past", 1947, Regie Jacques Tourneur.
Jane Greer in "Out Of The Past", 1947, Regie Jacques Tourneur.
Robert Mitchum in "Out Of The Past", 1947, Regie Jacques Tourneur.
Jane Greer in "Out Of The Past", 1947, Regie Jacques Tourneur.
Teresa Wright, Robert Mitchum in "Pursued", 1947, Regie Raoul Walsh.

6 replies on “Robert Mitchum”

*LOVE* *HATE* … die Tätowierung auf seinen Händen, schier eingegraben hat sich diese in mir, als ich in jungen Jahren den Film *The Night Of The Hunter* sah. Unfassbar damals für mich, das Leid, das diesen Kindern angetan wurde. Kinder, die von einem Erwachsenen derart kaltblütig und ohne Skrupel behandelt wurden, sah ich so vorher nie in einem Film. Unfassbar für mich!
Robert Mitchum, was für ein Schauspieler, was für ein Mann! Für mich wirkte er aber immer (hab‘ aber nicht so viele Filme gesehen) sehr undurchschaubar (also, jetzt rein persönlich), irgendwie konnte ich ihn nie wirklich „fassen“. Auf der einer Seite hatte er eine enorme Anziehungskraft, andererseits jedoch… hmmm …. als Mann … (vielleicht war das ja auch dem genannten Film geschuldet), war er mir zu undurchsichtig, es fiel mir schwer, ihn zu „schauen“, er hatte (für mich) irgend etwas Undurchdringbares; er vermittelte mir als Frau keine Sicherheit. Ich konnte ihn für mich nie wirklich einordnen. ;-)

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Noch unheimlicher als in „The Night Of The Hunter“ ist er als der psychopathische Max Cady in „Cape Fear“ von 1962, wirklich furchterregend, kennst Du den auch? Das „Undurchdringbare“ an Mitchum ist vielleicht diese seltsame Mischung aus (scheinbarer) Indifferenz und absoluter Unberechenbarkeit; er ist zugleich die starke Schulter, an deren Seite sich alles regelt, und bad boy, dem man wirklich alles zutraut (zutrauen muß). Für Roger Ebert, den Filmkritiker, war dieses Undurchdringbare das, was die Filme selbst so tief und geheimnisvoll machte: „Robert Mitchum was my favorite movie star because he represented, for me, the impenetrable mystery of the movies.“

„If you’re looking for trouble / You came to the right place“, aber konträr zu seinem Image war Mitchum nicht nur, vgl. Elsa Lanchester, überaus intelligent (er hatte ein photographisches Gedächtnis), Jane Greer (Kathie Moffat in „Out of the Past“) beschreibt ihn auch als echten Gentleman und Beschützer:

„She said that he ‚was just terrific to me and just took care of me. Even the way I looked. One costume I wore was a little too large – Bob was the one who noticed it was bulging around the waist. So he stopped everything, borrowed a pin from the wardrobe lady and gathered it in and pinned me up in the back.'“

„Jane Greer reported that the wardrobe department once dressed her and sent her to set in an outfit that was incomplete: the back side wasn’t finished. The dressers knew only her front side would be filmed in this particular scene, so they justified saving the time and expense of completing the outfit. Greer explained her acquiescence to this as something along the lines of ‚I was 22 years old. I was just happy to be in a movie. I wasn’t going to complain.‘ Mitchum, however, threw a rod. ‚This is the leading lady of the film! Take this dress and don’t come back until it’s finished,‘ Greer recalls him saying. Ultimately the dress was finished before the scene was filmed.“

Seine liebste Partnerin war Deborah Kerr, und nachdem er mit ihr „Heaven Knows, Mr. Allison“ gedreht hatte, sagte er dem Produktionsteam: „You can design a 24-foot sign of me bowing to her if you like!“

Und bei den Dreharbeiten zu „Angel Face“ verlangt Otto Preminger für eine Szene von Mitchum, Jean Simmons zu ohrfeigen; Preminger ist nach mehreren Versuchen immer noch unzufrieden mit der Art, wie Jean Simmons reagiert und ruft „Once more!“ Mitchum dreht sich um und ruft „Once more?“, um dann Preminger ganz gewaltig eine zu zimmern.

Ava Gardner meinte, jede Frau, die mit Mitchum gedreht hat, habe sich in ihn verliebt.

Vordergründig so minimalistisch sein acting style, aber allein wie er in „Out of the Past“ zu Jane Greer sagt „Baby, I don’t care“, als Frau wäre ich da in Nullkommanichts in sittliche Entgleisung geführt. :) Nein wirklich, unter dem häufig so Lakonischen tiefste Abgründe, Gott weiß, wo er diesen einen Schrei herholt in „The Night Of The Hunter“, der wirklich kaum noch menschlich ist. Gerade wieder gesehen, übrigens, „The Night Of The Hunter“. Absolut perfekter Film.

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Unglaublich immer für mich, wie du alles zelebrierst, was du so magst, liebst, dir am Herzen liegt. Wie hingebungsvoll du in die „Materie“ eintauchst, um daraus zu schöpfen und es dann liebevoll aufbereitest, vor dir, vor uns, um es zu gustieren, sich daran zu laben und v. m. . 💖lichen DANK dafür. ;-smile

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