Kategorien
Film

Wim Wenders Werkschau II

Rüdiger Vogler in "Im Lauf der Zeit", 1976, Regie Wim Wenders.

Impressionen zur Wim Wenders-Werkschau in der ARD-Mediathek. Exzerpte aus 111 Lieblingsfilme, Kommentarsektion

Über „Paris, Texas“:
hier

Über „Der amerikanische Freund“:
hier

Wim Wenders Werkschau I:
hier

Hanns Zischler in "Im Lauf der Zeit", 1976, Regie Wim Wenders.
Lisa Kreuzer in "Im Lauf der Zeit", 1976, Regie Wim Wenders.
Lisa Kreuzer in "Im Lauf der Zeit", 1976, Regie Wim Wenders.
Lisa Kreuzer in "Im Lauf der Zeit", 1976, Regie Wim Wenders.
Lisa Kreuzer in "Im Lauf der Zeit", 1976, Regie Wim Wenders.
Rüdiger Vogler in "Im Lauf der Zeit", 1976, Regie Wim Wenders.
"Im Lauf der Zeit", 1976, Regie Wim Wenders.
Rüdiger Vogler in "Im Lauf der Zeit", 1976, Regie Wim Wenders.
Lisa Kreuzer, Rüdiger Vogler in "Im Lauf der Zeit", 1976, Regie Wim Wenders.
Lisa Kreuzer, Rüdiger Vogler in "Im Lauf der Zeit", 1976, Regie Wim Wenders.
"Im Lauf der Zeit", 1976, Regie Wim Wenders.
Rüdiger Vogler in "Im Lauf der Zeit", 1976, Regie Wim Wenders.

3 replies on “Wim Wenders Werkschau II”

Danke für die Werkschau! Wim Wenders hat seine Bewunderung für den Maler Edward Hopper in mehreren Filmen visualisiert, besonders schön in „Don’t Come Knocking“, einem späteren Werk von 2005. Für die Edward Hopper-Ausstellung der Fondation Beyeler (2020) hat er einen 15-minütigen Film in 3-D gedreht.

Gefällt 1 Person

Das stimmt! Das ist tiefe Liebe zu Edward Hopper bei Wenders, der Einfluß von Malerei auf sein Werk ohnehin immens, in „Bis ans Ende der Welt“ inszeniert er quasi en passant ein Gemälde von Vermeer. Auch die Bedeutung von Musik für seine Filme ist ja schier unendlich. Er sagte mal, ohne die Songs von Bob Dylan hätte er nie den Mut gehabt, Filme zu machen, und kürzlich: „Einen Film ohne Musik zu machen, das käme mir völlig sinnlos vor. Musik hat mich immer mehr getragen und inspiriert als jede andere Kunst.“ Mir ist das sehr nah, in meinem Roman hat Musik ähnliche Bedeutung, nicht „Begleit“-Musik des Geschehens, sondern beinahe schon aktiver Teil der Handlung.

Edward Hopper und Jan Vermeer sind die beiden Maler, die Wenders am meisten berührt haben, und was sie eint, ist sicher auch, daß sie im vermeintlichen (Hyper)Realismus zum Mysterium finden; diese in Stille versunkenen Figuren, die, wenn sie einen Brief lesen oder in die Ferne blicken, sich zugleich in irgendeiner tiefen, geheimnisvollen, transzendenten Realität zu befinden scheinen.

Gefällt 1 Person

Edward Hoppers Werk hat viel mit dem modernen Menschen und Melancholie als Grundstimmung zu tun. Regisseure haben gerne Bilder von ihm zitiert: Alfred Hitchcock, Woody Allen, Martin Scorsese, David Lynch.

Wim Wenders‘ Liebe zu Pop und Rock ’n‘ Roll ist bekannt. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist bereits „Summer in the City“, sein Abschlussfilm an der Münchner Hochschule von 1971.

Gefällt 1 Person

Hinterlasse eine Antwort zu Christian Erdmann Antwort abbrechen