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Bilderbuch Paris

Tristan Tzara, Poete

Tristan Tzara, Grab auf dem Cimetière Montparnasse, Paris. Foto Christian Erdmann.

8 replies on “Tristan Tzara, Poete”

Dada überkommt mich doch sofort DAS

… HAch ja ;-) mal schauen wie viele es werden bei meiner nächsten Bestellung deines Buchs. Da sind eine Menge extravagante BuchliebhaberInnen und Freunde in meinem Bekanntenkreis. Es geht mir da nicht um’s Geld – im Sinne von dass ich mir auch was in meine Taschen stecke – sondern darum, dein für mich phänomenal~grandios~fantastisches Werk zu verbreiten.
Einen noch gesellig feinen Sonntag dir

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Yeah, thanks. :) Frühe Auftritte von Cabaret Voltaire konnten wohl ähnlich tumultuarisch verlaufen wie bei den Zürichern Namensgebern, leider habe ich die Band nie live gesehen. Pioniere wie jene, Martin Gore von Depeche Mode stellte sie in einem Fragebogen unter „Favourite groups / artistes“ neben David Bowie, Iggy Pop und Velvet Underground. Dieser 12″ Mix lief länger in Aljoschas Walkman. :)

Unendlich willkommen alles, was Du fürs Buch noch tun magst/kannst! „Extravagant“ ist sicher hilfreich und gegebene Macht, „das noch Ungewollte zu entwirrn“, Rilke. :)

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DADA! Jaaa, feine Sache das! Ich kam zu DADA durch Kurt Schwitters‘ Gedicht „An Anna Blume“. „WOW!“, dachte ich mir, „wie geil ist DAS denn!“ Ich war hin und weg und wollte bzgl. Schwitters gleich noch mehr in Erfahrung bringen und stieß bei meiner anschl. Recherche auf seine Ursonate, die mich gleichsam faszinierte.

Jaap Blonks Performance der Ursonate finde ich übrigens grandios!

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Ooh la la, danke und alle Hüte ab vor Blonk! Und genaugenommen denkt man irgendwann genau das, wenn die Nachrichten einen zubomben oder die ganze zombifizierte Verblödungsindustrie oder das elende Supermarktradio: Fümmsböwö böwörötää. Dafür „I Zimbra“ von den Talking Heads, basiert ja auf „Gadji beri bimba“ von Hugo Ball.

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Er hat es damit auf eine Briefmarke geschafft! :)

Die Talking Heads? Glaube ich eher nicht :), aber dieser Funk mit King Sunny Ade-Touch, den sie dann später mit Verstärkung ja noch intensivierten, paßte allerbestens zum Interesse der Dadaisten für afrikanische Kunst.

https://rietberg.ch/ausstellungen/dadaafrika

Und schau, gerade gefunden:

… David Byrne explained his attraction to Dadaism. „I was familiar with a different Dada artist who also wrote nonsense poetry. His name was Kurt Schwitters, and he recorded one of these in 1932, it was called the ‚Ursonate,‘ the ‚primeval sonata.‘ Schwitters and others in this group were using nonsense to make sense of a world that didn’t make sense. There had recently been an economic crash, the Nazis were coming to power – this was 1932 – and quite a few of the countries they lived in were sliding into fascism. The Dada artist Hugo Ball said that their artistic aims were to remind the world that there are people of different, independent minds beyond war and nationalism who live for different ideals.“

Hier nochmal mit Verstärkung. Nach fünfeinhalb Minuten haben sie dich in Trance. Gitarre Adrian Belew. THE WORLD MOVES ON A WOMAN’S HIPS! :)

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„Die Welt bewegt sich auf den Hüften einer Frau“
Klar, wo sonst! Mutter Erde hat überaus sinnliche, ausladende Hüften, das spricht ihr eine hohe Fruchtbarkeit zu. Sie gebiert und gebiert und gebiert, sie scheint dabei schier unerschöpflich.
Das gilt es zu lobpreisen, zu feiern, sie lädt mit ihrem wiegenden, wippenden Tanz die Männer ein, ihre zerstörerischen Waffen aus der Hand zu legen, um sie darauf einzustimmen. ;-)

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