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The Rolling Stones: Sticky Fingers

The Rolling Stones: Sticky Fingers. Album Cover. Text Christian Erdmann.

Brown Sugar


4 replies on “The Rolling Stones: Sticky Fingers”

Keith Richards soll bei den Aufnahmen zu „Wild Horses“ im Muscle Shoals Studio in Muscle Shoals, Alabama Ian Stewart vertrieben haben, der als Boogie-Ästhet Moll-Akkorde hasste, weshalb hier Jim Dickinson auf einem schrottreifen Piano zu Ehren kam. Durchaus passend zur Zerrissenheit der hier durchlebten Gefühlswelten zwischen Schuld und Hingabe, die von Mick völlig ungekünstelt und ironiefrei in dieser schönen Country-Ballade hörbar gemacht werden, von Keiths Harmonien zart, ja zärtlich durchbrochen.

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Zum Erscheinen von „Rough And Rowdy Ways“ wurde Dylan gefragt, welche drei Songs der Rolling Stones er selbst gern geschrieben hätte, einer davon war „Wild Horses“.

Wenn man sich nur in einer einzigen Zeile dieser Lyrics wiederfindet, fügt sie sich mit allen anderen zu einem der berührendsten und profundesten Songs über Liebe, die je geschrieben wurden – mit all der, wie Du sagst, Zerrissenheit der Gefühlswelten, with all the heartbreak, dem Drama zwischen falling apart und Unzertrennlichkeit. Auf YT hat jemand mal über „Wild Horses“ sehr schön geschrieben:

„To me, this is a song not only about the bittersweetness of a mortal life with the ones we love, but about the mistakes we make, the time we take for granted, the innocence of imperfection, the strength and depth of hope in the face of a life bound to test us, fuck us up and ultimately undo us. It’s a song about the things that remain, even after desecration, separation and death. Immortality, and mortality, woven together in this beautiful song. It gently speaks of the bonds of love that stay, even though time together will end.“

Jaggers Gesang ist, wie man drüben so sagt, „just another level“. Richards‘ backing vocals übrigens auch. Die Musik – reine Magie.

Bei der Gelegenheit, Deine Texte über Musik – meine Verehrung.

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Ja! Plus „Get Yer Ya-Ya’s Out!“ und für mich auch noch „Goats Head Soup“, dazu noch Sachen wie „Jumpin‘ Jack Flash“, in der Zeit bewegten sie sich einfach wie Götter auf Erden von Album zu Album. Das Zusammenspiel von Richards und Taylor kann man nicht genug preisen. Wie in sync die hier auf „Midnight Rambler“ sind – mind-blowing.

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